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Ein Welpe zieht ein....

So ein Umzug hat immer zwei Seiten....

Zum Einen aus Sicht der Familie, die sich seit langem auf den Einzug des neuen Familienmitglieds freut.

Zum Anderen aus Sicht des Welpen, der sich plötzlich nicht nur von Mutter und Geschwistern getrennt sieht, sondern auch noch in eine völlig neue Umgebung versetzt wird.

Man kann sich also darüber streiten, für wen es aufregender ist.
Fremde Stimmen, andere Gerüche, eine völlig neue Welt stürmt auf den Welpen ein.

Aus diesem Grunde sollte die Ankunft gut vorbereitet sein.


Die Vorbereitungen für einen Welpen ..

Liegeplatz

Der kleine Welpe braucht zunächst einmal eine Stelle, die er als seinen Platz in Beschlag nehmen kann. Hierfür suchen Sie einen Ort aus, von dem aus Ihr Welpe auch etwas vom Familienleben mitbekommt. Hierbei ist darauf zu achten, dass keine Zugluft stört. Natürlich sollte der Welpe auch nicht im Weg liegen. Es reicht eigentlich schon einen Hundedecke aber bequemer wäre natürlich ein kuscheliges Körbchen. Es sollte leicht zu reinigen bzw. waschbar sein.

Näpfe

Selbstverständlich braucht Ihr Welpen zwei Näpfe, einen für Wasser, einen für Futter. Besonders der Wassernapf sollte fest stehen. Als Material haben sich Edelstahl oder schwere, bruchsichere Keramiknäpfe bewährt. Der Napf sollte einfach zu reinigen sein.

Halsband und Leine
Gerade bei Welpen, raten wir zunächst einmal von Halsbändern ab. Ein Welpengeschirr ist hier sehr viel sinnvoller. In jedem Fall empfiehlt sich ein leichtes, nicht zu breites, waschbares Material zu wählen.

Daher bekommt von uns jeder Bully Besitzer ein Welpengeschirr & Leine mit.

Spielsachen
Jeder Welpe brauch Spielsachen. Wichtig bei der Auswahl ist die größe und das Material, gerne geben wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch viele Infos mit auf den Weg.

Für den Transport gibt es zahlreiche verschiedene Hundboxen. Beim Abholen des Welpen, empfehlen wir jedoch Körperkontakt. Halten Sie den Kleinen im Arm oder nehmen Sie ihn unter die Jacke bzw. auf den Schoß. So fühlt sich der Welpe sicherer, als alleine in einer Box ohne vertraute Umgebung.

Bei längeren Fahrten schadet es nicht, eine Flasche Wasser und eine Schüssel mitzunehmen und mal eine Pause zu machen mit dem Welpen. Denn Sie dürfen nicht vergessen das das ja noch ein Baby ist.

Beim Züchter nehmen Sie sich Zeit. Versuchen Sie zumindest gut zuzuhören, was man Ihnen alles an Informationen über Ihren Hund, sein Verhalten, seine Besonderheiten, Fütterung, Impfungen und die letzte Entwurmung mitteilt. Ihr Züchter wird Ihnen das Futter für die ersten Tage mitgeben, damit zum Wechsel der Umgebung nicht noch der Stress einer Fütterungsumstellung hinzukommt. Bei allem Staunen über die Fortschritte, die Ihr Welpe seit Ihrem letzten Besuch gemacht hat, sollten Sie nicht vergessen, ihn noch einmal genau und kritisch anzuschauen.

Ist der Welpe gesund sind die Augen klar, die Ohren sauber?

Teilen Sie das Fell, damit Sie bis auf die Haut schauen können: Ist sie rosig und geschmeidig, frei von Einstichstellen? Auch Welpen können schon Flohbefall haben!

Streichen Sie mit der flachen Hand über den Bauch, damit Sie fühlen, ob ein Nabelbruch vorliegt.

Ankunft im neuen Heim

Nach der Ankunft benötigt Ihr neues Familienmitglied zunächst einmal etwas Zeit, um die neue Umgebung zu erkunden und sich einzugewöhnen. Lassen Sie ihm dazu ein paar Tage Zeit, auch um Ihre Familie kennen zulernen. Freunde, Verwandte und Nachbarn können den jungen Mitbewohner gerne nach und nach begrüßen. Vermeiden Sie einfach zu viel Trubel und zu viel neue Eindrücke auf einmal.

Auch Sie sollten besonders in den ersten Tagen etwas Zeit mitbringen. Am besten nehmen Sie sich ein paar Tage Urlaub, um dem Welpen in der ersten Zeit durchgehend zur Seite zu stehen. In den nächsten Abschnitten werden Sie sehen, dass Ihre volle Aufmerksamkeit von Nöten ist.

Begegnung mit anderen Haustieren
Wenn Sie bereits einen Hund haben, dann holen Sie den Welpen am Besten gemeinsam mit ihm ab. Das hat den Vorteil, dass sich Ihr Hund bereits während der Fahrt an den Geruch des Neulings gewöhnen kann. So wird er bald begeistert die Elternrolle übernehmen.

Auch wenn Sie Katzenbesitzer sind, brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Katzen wissen sich Respekt zu verschaffen und ein Zusammenleben wird mit den Kleinen nach einiger Zeit problemlos möglich sein.

Sauberkeitstraining

Lassen Sie Ihren Welpen nach der Autofahrt zunächst an dem Platz schüffeln, an dem er in Zukunft sein Geschäft verrichten soll. Im günstigsten Fall hat Ihr Welpe bereits beim Züchter gelernt, ein Hundeklo zu benutzen. Ein Welpe wird den Boden suchen, den er bisher gewohnt war.

Unsere Welpen sind von klein auf an Zeitungen, Wiesen und Sand gewöhnt.

Zu genau dieser Stelle führen Sie Ihren Hund auch nach jeder Mahlzeit und nach jedem Schlaf. Dazwischen heißt es aufpassen und genau beobachten, ob der Kleine unruhig wird z.b beim Spielen.

In der Regel ist bei Beachtung dieser Grundsätze das Thema in wenigen Tagen erledigt. Und wenn nun doch ein Malheur passiert und der Teppich / Fuboden von einer kleinen "Tretmine" oder einem "See" verziert ist? Da kommt es ganz auf den Zeitpunkt an: Erwischen Sie den Übeltäter noch auf frischer Tat, dürfen Sie Ihrem Ärger freien Lauf lassen, unter Schimpfen nehmen Sie Ihn dann und gehen mit ihm nach draußen.
Finden Sie nur das Ergebnis vor, heißt es, Unmut runterschlucken und stillschweigend sauber machen. Ganz so, als wäre nichts passiert. Aber wirklich stillschweigen und gar nicht mit dem Hund sprechen, sonst könnte er es als Zuwendung verstehen. Beim nächsten Mal heißt es dann besser aufpassen und lieber einmal zu oft nach draußen gehen.

Die ersten Nächte

Die ersten Nächte brauchen nicht vom Weinen und Wimmern des Welpen geprägt sein.
Da der kleine Welpe sich Nachts an seine Geschwister gekuschelt hat, fällt es Ihn jetzt erstmal schwer alleine zuschlafen.
Daher sollte der Welpe jetzt lernen, allein zu bleiben, nachts oder auch tagsüber. Ihr Welpe muss das Vertrauen haben, daß Sie immer wieder zurückkommen. In den ersten Nächten sind denkbar ungeeignet, dies alles zu üben. Lassen Sie Ihren Welpen auf seiner Decke, einfacher noch in einem Hundekörbchen neben Ihrem Bett schlafen. Klettertouren ins Bett unterbinden Sie konsequent, indem Sie den Welpen immer wieder zurückschieben und nur unten in seinem Körbchen streicheln. Nach einigen Tagen steht das Körbchen dann nicht mehr neben Ihrem Bett, sondern ein paar Meter entfernt. Schneller als Sie denken, haben Sie so nach und nach den Hund an seinen endgültigen Schlafplatz gewöhnt.